DIE RANGENBERG-SCHULE IN KÜCKNITZ

Unser Lernkonzept

Familienklassen

Vor einigen Jahren zeigte sich, dass sich durch die Einrichtung jahrgangsübergreifender Klassen (Familienklassen) unsere Unterrichtsarbeit optimieren ließ.
Unsere Familienklassen umfassen Kinder aller Begabungen der Jahrgangsstufen 1 bis 4 und ermöglichen allen eine beständige Lernentwicklung. Durch die Arbeit mit Arbeitsplänen und Themenwerkstätten ist je nach Bedarf ein schnelles Voranschreiten oder das Verweilen im Lernstoff ohne Gruppenwechsel möglich.

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Lernen mit vielfältigen Medien

Als Grundschule sehen wir eine der wesentlichen Kernaufgaben darin, den Kindern ein solides Fundament in den Basiskompetenzen Lesen, Schreiben und Rechnen zu vermitteln. Auf diesem Weg lernen die Kinder sowohl in gegliederten Lehrgängen mit umfassenden Übungen als auch in forschend-entdeckenden Angeboten. Dafür sind wir gut ausgestattet mit einer eigenen Schülerbücherei, mit einem großen Fundus für experimentelles Lernen und einer aktuellen technischen Ausstattung für digitales Lernen.

Nach einer Übergangsphase haben wir heute fünf Familienklassen. Ein Teil des Unterrichts findet weiterhin in Jahrgangsgruppen statt.
Eine tägliche Lesezeit und der anschließende Morgenkreis sind verbindliche Rituale, mit denen wir jeden neuen Tag in der Schule gemeinsam starten. Der Morgenkreis wird immer von einem Kind geleitet. Auch Erstklässler lernen so von Beginn an, diese Gruppe zu leiten – jede(r) mit genau so viel Unterstützung wie erwünscht.

In jeder Klasse lernen Kinder aus jeder Klassenstufe. Die Klassen lernen also jahrgangsübergreifend von 1-4. In den Fächern Deutsch und Mathematik bauen die Lehrgänge im Lesen, Schreiben und Rechnen weiterhin strukturiert und schlüssig auf. Nach Einführungsphasen in Kleingruppen arbeiten die Kinder mit ihren Arbeitsplänen zum Lernthema. Alle Teilschritte werden durch Lernzielkontrollen abgesichert und Ihnen als Eltern rückgemeldet. Andere Bereiche der Fächer Deutsch und Mathematik werden in Form von Themenwerkstätten unterrichtet und können – in verschiedenen Niveaustufen – gemeinsam bearbeitet werden. Das gilt auch für Themenbereiche aus den Fächern HWSU, den kreativ-musischen Fächern und Religion.

Der Unterricht in Familienklassen 1-4

stärkt die Sozial- und Selbstkompetenz der Kinder in besonderem Maß. Zum Schuleintritt können sich die Schulanfänger in jeder Gruppe an den älteren Mitschülern orientieren. Sie werden schneller zu „echten Schulkindern“. Im Laufe der Jahre werden sie dann selbst zu Vorbildern für jüngere Mitschüler in der eigenen Klasse.

stärkt die Methodenkompetenz der Kinder in besonderem Maß. Eigenes Wissen weiterzugeben übt und vertieft das Erlernte. Die gemeinsame Präsentation von Ergebnissen führt zu Wiederholung und Vertiefung wichtiger Aspekte bei den älteren Kindern, die jüngeren Kinder lernen von den älteren und erhalten praktische Beispiele.

ermöglicht es allen Kindern, in ihrem eigenen Tempo zu Lernen. Die Arbeit mit Arbeitsplänen ermöglicht es schnellen, durchschnittlichen und langsamer arbeitenden Kindern an den Aufgaben zu lernen. Auch hier führen gemeinsame Besprechungen wesentlicher Themen zu regelmäßigen Wiederholungen und Vertiefungen.

 ermöglicht es einem Kind, für das dritte Lernjahr in der Eingangsphase bei Bedarf in seiner bekannten Umgebung zu bleiben. Ein Klassenwechsel ist nicht notwendig. Das Kind kann passgenau an seinem Lernstoff weiterarbeiten.

Umgekehrt können sehr leistungsstarke Kinder ohne Klassenwechsel die Grundschule in drei Jahren durchlaufen, wenn dies sinnvoll erscheint.

Der Unterricht in Familienklassen 1-4 entspricht damit dem Gedanken von Integration und Inklusion.

Das vollständige Schulprogramm finden Sie hier als PDF zum Nachlesen.

web.fhnw.ch/plattformen/hattie-wiki/begriffe/Jahrgangs%C3%BCbergreifende_Klassen

Medienerziehung, Medienbildung und Medienkompetenz gelten heutzutage als selbstverständlicher Bestandteil schulischer Bildungsarbeit. Sie sind fest in den curricularen Vorgaben des Bildungsministeriums für alle Schulformen verankert und berühren nahezu alle Fächer.

Der technische Fortschritt verwischt dabei die Unterscheidung zwischen den bisher als „verschieden“ wahrgenommenen Medien wie z.B. Buch, Zeitung, Internet, CD, TV, Telefon, Kamera usw. . Ein Buch oder eine Zeitung können auf dem Tablet gelesen werden, ein Radio- oder TV-Beitrag kann jederzeit am PC gestreamt werden, eigene Texte können online gestellt werden, eigene Filme können mit dem Tablet oder Smartphone erstellt werden.

Daraus lassen sich Ziele für die schulische Medienarbeit entwickeln:

Lernen mit Medien
Die Schule stellt Medien bereit, die den Erwerb der Basiskompetenzen der Schülerinnen und Schüler fördern und motivieren. Die Medien sollen durch eine Mischung aus analogen und digitalen Formen eine breite Vielfalt an Lern-, Übungs- und Nutzungsformen anbieten. Die Schülerinnen und Schüler erlernen die notwendigen Handlungsschritte, um die Medienangebote altersangemessen selbstständig nutzen zu können.
• Ein- und Ausschalten der Geräte, Ausleihen von Büchern
• Aufrufen von bestimmten Programmen
• Lernprogramme in Deutsch, Mathematik, Englisch am PC, Tablet
• Schülerbücherei
• Filme im Unterricht
• …

Nutzen von Medien
Die Schule stellt Aufgaben und Zeitrahmen bereit, die zur Nutzung der Medien anregen, auffordern und motivieren. Dabei werden analoge und digitale Formen gleichermaßen berücksichtigt. Die Medien sollen den Schülerinnen und Schülern dazu gut zugänglich und in ausreichender Zahl verfügbar sein (räumlich, zeitlich und technischer Zustand). Die Schülerinnen und Schüler erwerben und nutzen verschiedene Kenntnisse zur Recherche, Erarbeitung, Präsentation, u.ä. für die Bewältigung ihrer Aufgaben.
• Textproduktion
• Eigene Bilderbücher mit Book-Creator für Deutsch und Mathematik
• Internet als Informationsquelle
• Mind-Maps mit Papier oder am Laptop
• ….

Lernen über Medien
Die Schule unterstützt und fördert einen kritischen und sensiblen Umgang mit Medieninformationen, Daten und Meinungsbildung. Die verschiedenen Medien werden in ihren jeweiligen Qualitäten und Risiken immer wieder hinterfragt und untersucht. Besondere Aspekte und Risiken des Umgangs mit persönlichen Daten im Internet werden den Schülerinnen und Schülern bewusst gemacht.
• Kritisches Lesen üben
• Wirkung von Bildern, Fotos kennen lernen
• Eigenständiges Nachdenken über Plausibilität üben
• Schutz der persönlichen Daten
• Datenmissbrauch im Internet
• Internet-ABC
• …..

Soziales Lernen
Die Nutzung digitaler Medien ist durchaus geeignet, soziales Lernen von- und miteinander zu fördern. In zahlreichen Situationen arbeiten Kinder gemeinsam an einem Programm, wechseln sich ab, ergänzen sich, suchen gemeinsam nach Informationen oder Lösungen. Dabei werden auch mediale Kompetenzen aneinander weitergegeben.

UNSER TEAM

Unser Team besteht aus sechs Grundschullehrkräften, einer Sonderpädagogin und drei Schulbegleiterinnen. Es hängt von der jeweiligen Situation in der Klasse ab, wie die Zusammensetzung der Teams gestaltet wird.

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GANZTAGSSCHULE

Betreuung Rangenberg e.V. bietet den Kindern eine pädagogische Betreuung vor und nach dem Unterricht und schafft damit Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

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ÜBER UNS

Für weitere Fragen und bei Interesse an einer Hospitation im Unterricht können Sie sich gerne telefonisch oder per E-Mail an uns wenden.

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